Rücken- und Beinschmerzen
Rückenschmerzen treten häufig in der Lendenwirbelsäule auf, können aber auch in die Oberschenkel, Waden und Füße ausstrahlen. Betroffene Partien sind eventuell empfindlich oder druckschmerzhaft. Die Schmerzen können auch durch Bewegung verstärkt werden. Die Schmerzen können scharf, stechend oder brennend sein oder als dumpfe Muskelschmerzen auftreten. Sie können nur unangenehm oder völlig lähmend sein.
Erkrankungen der Wirbelsäule können zu Rücken- oder Beinschmerzen führen. Hierzu zählen:
- Arachnoiditis: entzündliche Erkrankung der Arachnoidea (eine der dünnen Schichten, die die Nerven des zentralen Nervensystems einschließlich Gehirn und Rückenmark umgeben und schützen).
- Degenerative Bandscheibenerkrankung: Erkrankung der Bandscheiben, die zwischen den Wirbeln (Knochen der Wirbelsäule) sitzen. Die Bandscheiben dienen als weiche Dämpfer und nutzen mit zunehmendem Alter ab.
- Epidurale Fibrose: Narbengewebe, das sich häufig nach Rückenoperationen in der Wirbelsäule bildet. Sie ist eine mögliche Ursache für das Failed-back-surgery-Syndrom.
- Failed-back-surgery-Syndrom: Schmerzen, die nach einer erfolglosen (in manchen Fällen auch nach einer anatomisch erfolgreichen) Operation aufgrund einer lumbosakralen Wirbelsäulenerkrankung (Erkrankung des unteren Rückens) anhalten oder wiederkehren.
- Lumbaler Bandscheibenvorfall: Erkrankung der Lendenwirbelsäule, bei der eine Bandscheibe aus ihrer normalen Lage gedrückt wird und Schmerzen verursacht, wenn sie auf Nerven in der Wirbelsäule drückt.
- Osteoporose: Erkrankung, bei der Knochen dünner und schwächer werden. Die Gefahr von Knochenbrüchen (z.B. der Wirbel der Wirbelsäule) steigt.
- Spinalkanalstenose: ein Problem, bei dem der Kanal, der das Rückenmark umschließt, enger wird und das Rückenmark sowie die Nerven einklemmt. Sie kann durch einen lumbalen Bandscheibenvorfall, eine Osteoporose oder Krebs verursacht werden.

Letzte Aktualisierung der Website: 22 Apr 2009
