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Psychotherapie

Wenn Sie Schmerzen haben, sind Sie unter Umständen traurig, zornig, hoffnungslos und verzweifelt. Chronische Schmerzen können Ihre Persönlichkeit verändern, den Schlaf stören und Ihre Arbeit und Beziehungen beeinflussen. Eine Psychotherapie kann direkt schmerzlindernd wirken, indem sie den hohen physiologischen Stress reduziert, der häufig die Schmerzen noch verstärkt.

Depressionen und Angst verstärken beispielsweise den Schmerz, Schmerzen rufen wiederum Depressionen und Angst hervor. Stress verstärkt die Schmerzen, Schmerzen verursachen wiederum Stress. Schlafmangel verstärkt die Schmerzempfindung, es ist jedoch schwierig mit Schmerzen zu schlafen.

Ein wesentlicher Teil der Psychotherapie bei Schmerzen besteht aus der Schulung der Patienten. Sie lernen Techniken, mit deren Hilfe sie ihre Probleme bewältigen können. Übliche psychotherapeutische Behandlungen sind:

  • Gesprächstherapie
  • Entspannungsübungen (z.B. progressive Muskelentspannung nach Jacobsen)
  • Stressbewältigung
  • Einübung von Techniken zur Schmerzbewältigung

Bei der Gesprächstherapie erhalten Sie Unterstützung und Beratung durch einen Psychiater oder Psychologen. Beim Entspannungstraining lernen Sie, sich aktiv zu entspannen. Diese Übungen können mit einer Heilung und Schmerzlinderung einhergehen. Bei der Stressbewältigung lernen Sie, wie Ihre Gedanken Ihren Stresspegel beeinflussen und wie Sie mit schwierigen Situationen umgehen. Beim Einüben von Techniken zur Schmerzbewältigung lernen Sie, mit Schmerzen zu leben, sodass Sie ein möglichst normales Leben führen können.

Letzte Aktualisierung der Website: 22 Apr 2009